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Museum Barberini • HINTER DER MASKE • Künstler in der DDR - 1 Tag

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Buchungscode:
18P1/2601
Termin:
26.01.2018 - 26.01.2018
Preis:
ab 48 € pro Person

Das neue Juwel in Potsdam - erleben Sie faszinierende Kunst im Museum Barberini!


In der DDR gab es eine offizielle Staatskunst; sie sollte politisch wirken. Diese ideologischen Verflechtungen wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen untersucht. Wie aber reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen staatstragenden Funktion? Die Ausstellung Hinter der Maske. Künstler in der DDR widmet sich den Spielarten künstlerischer Selbstinszenierung in der DDR zwischen Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität.


Unsere Leistungen:

  • Fahrt im modernen Mercedes-Bus mit Klimaanlage
  • Eintritt zur Ausstellung
  • etwa 1-stündige Führung durch die Ausstellung / max 25 Personen je Reiseführer
  • Freizeit in Potsdams Innenstadt
  • Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen bis 4 Tage vor Abreise

Für diese Reise gilt die Stornostaffel C gemäß Punkt 4.3 unserer Reisebedingungen für Pauschalangebote.

Museum Barberini

Details
  • Reisepreis p.P. incl. Eintritt + Führung
    48 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • 3 x besserer Schutz Versicherungspaket 99241 bis 1000,- Euro Reisepreis
    32 €
  • Reise-Rücktrittsversicherung 102384 bis 1000,- Reisepreis
    28 €
  • 3 x besserer Schutz Versicherungspaket 99242 bis 2000,- Euro Reisepreis
    37 €
  • Reise-Rücktrittsversicherung 102385 bis 2000,- Reisepreis
    33 €

Museum Barberini

Museum BarberiniMuseum BarberiniMuseum BarberiniMuseum Barberini

Ein Haus für die Kunst - von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst

Potsdam erhält mit dem Museum Barberini ein neues Kunstmuseum. Die Ausstellungsthemen reichen von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Impressionismus. Ausgehend von den Werken der Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner präsentiert das Museum Barberini drei wechselnde Ausstellungen pro Jahr mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen.


Aus der Geschichte des Bauwerks

Friedrich der Große ließ 1771/72 das Palais Barberini als herrschaftliches Bürgerhaus in direkter Nachbarschaft zum Stadtschloss errichten. Mit der Nikolaikirche und dem Alten Rathaus bildete dieses Ensemble am Alten Markt lange das Zentrum der Stadt. Als Vorbild für das Palais diente dem Architekten Carl von Gontard der barocke Palazzo Barberini in Rom. Mitte des 19. Jahrhunderts folgte in königlichem Auftrag Friedrich Wilhelms des IV. die Erweiterung um die zwei Seitenflügel. Den Auftrag für die Ausführung erhielten die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse.

Das Palais Barberini an Potsdams Havelufer bot bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur repräsentativen Wohnraum, sondern war auch Ort öffentlichen Lebens und Bühne für Kunst und Kultur. Konzerte, Vorträge und später auch Lichtspiele fanden hier statt. Die städtische Volksbücherei, eine Jugendherberge und das Standesamt blieben noch bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges im Palais.

Bei einem Luftangriff im April 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt. 1948 wurde die Ruine schließlich abgerissen. Auf der leeren Fläche war zunächst ein Skulpturenhain geplant, später andere kulturelle Einrichtungen. Diese Ideen wurden nicht umgesetzt, der freie Platz diente als Grünanlage und Parkplatz. Von 1994 bis 2006 richtete das Hans Otto Theater hier eine Interimsspielstätte ein.

Ziel des 2005 beschlossenen Wiederaufbaus war es, um das Stadtschloss einen der ehemals schönsten Plätze Europas wiederzubeleben. Das Palais Barberini galt als einer der beeindruckendsten bürgerlichen Prachtbauten Potsdams. Für einige der umliegenden historischen Bauten wurden die Fassaden rekonstruiert. Das Palais Barberini entstand dagegen über seinen historischen Außenmaßen als Leitbau des Ensembles.

Am 20.01.2017 erfolgte im Beisein von Bundeskanzlerin Merkel die Wiedereröffnung.