Das Highlight im Ruhgebiet - die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 öffnet an fünf Standorten Ihre Pforten.
Mit Joost´s Ostsee-Express haben Sie auf verschiedenen Reiserouten die Möglichkeit, alle Standort kennenzulernen. Bitte beachten Sie den für Ihren Reisetermin gültigen Ablauf.
Ablauf Ihrer Reise:
1. Tag: Anreise ins Ruhrgebiet - Besuch der IGA in Duisburg
Mit unserem Bus reisen Sie in den Westen Deutschlands.
Erste Station ist Duisburg - hier haben Sie ca 4 Stunden Zeit den Zukunftsgarten Duisburg zu besichtigen.
Danach holt Sie unser Bus wieder ab und Sie fahren zum Hotel in Bochum.
Das Abendessen im Hotel kann mit dazu gebucht werden.
2. Tag: Besuch der IGA in Dortmund
Nach dem Frühstück geht es zum nächsten Garten - erleben Sie den IGA Zukunftsgarten Dortmund, den größten Standort der IGA.
Am späten Nachmittag erfolgt der Rücktransfer zum Hotel. Das Abendessen im Hotel kann dazu gebucht werden.
3. Tag: Heimreise nach dem Frühstück
Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an.
IGA 2027 - Die Zukunftsgärten im Ruhrgebiet
Besuchen Sie die Highlights der Internationalen Gartenausstellung 2027
Auf 194 Hektar setzen die fünf ZUKUNFTSGÄRTEN wegweisende Impulse für eine nachhaltige Landschaftsarchitektur der Zukunft und folgen somit dem Leitmotto "Wie wollen wir morgen leben?". Themen wie Klimaanpassung, Ernährung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Artenvielfalt, Gesundheit und urbane Selbstversorgung werden in Form von innovativen Projekten, in einem kreativen Miteinander oder als partizipative Lern- und Lehrräume anschaulich präsentiert.
Zukunftsgarten Duisburg
Am Rhein, mitten in Duisburg, entsteht mit der IGA 2027 ein Zukunftsgarten, der zeigt, wie eng Stadt und Landschaft zusammengehören können. Der RheinPark ist heute schon ein beliebter Ort für Bewegung, Erholung und Begegnung. Zur Internationalen Gartenausstellung bekommt er jedoch eine neue Tiefe – räumlich, inhaltlich und emotional. Der Park wird zur Bühne für Gartenkunst, nachhaltige Ideen und Deutschlands größten Fluss.
Der Zukunftsgarten Duisburg zeigt gärtnerische Vielfalt auf hohem fachlichen Niveau und verbindet klassische Gestaltung mit zukunftsweisenden Pflanzkonzepten. Auf insgesamt über 11.000 Quadratmetern entstehen Wechselflorflächen, Staudenpflanzungen, Gehölzbeiträge und floristische Inszenierungen, die den Park während der gesamten IGA lebendig halten. Ein zentrales Element ist der Wechselflor, der mit mehr als 3.200 Quadratmetern das farbliche Rückgrat der Ausstellung bildet. Besonders prägend sind die Pflanzungen am Haupteingang und entlang der Eingangsallee, die die Gäste willkommen heißen. Weitere Akzente setzen die Unterführung, die Bühnenbereiche und die Rheinpromenade – gestaltet mit eigenständigen, thematisch abgestimmten Pflanzbildern.
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist der großformatige Rosenbeitrag. Er interpretiert die Leitfrage der IGA 2027 „Wie wollen wir morgen leben?“ gärtnerisch neu und setzt auf hitze- und trockenheitsverträgliche Rosensorten, kombiniert mit Stauden und Gräsern aus mediterranen Vegetationsräumen – ausdrücklich insektenfreundlich und ökologisch gedacht.
Ergänzt wird die Ausstellung u.a. durch den Beitrag des Baumschulverbands NRW, der auf rund 2.000 Quadratmetern die Vielfalt des Gehölzhandwerks präsentiert, sowie durch Clematis-Pflanzungen und eine Blumenhalle mit wechselnden Hallenschauen. So wird der Zukunftsgarten Duisburg zu einem lebendigen Schaufenster moderner Gartenkultur zwischen Rhein, Stadt und Landschaft.
Zukunftsgarten Dortmund
Dort, wo früher Koksöfen glühten und Rauch den Himmel prägte, entsteht heute ein Ort, der überrascht, bewegt und zum Verweilen einlädt. Rund um die historische Kokerei Hansa wächst zur IGA 2027 ein außergewöhnlicher Zukunftsgarten heran – ein Raum, in dem Industriekultur und Natur nicht nebeneinanderstehen, sondern miteinander verschmelzen. Die Kokerei Hansa war einst ein Symbol industrieller Kraft. Heute wird sie durch die Industriedenkmalstiftung behutsam saniert und neu erlebbar gemacht. Für die IGA 2027 erhält das Areal einen neuen Eingangsbereich, der zugleich das Tor in den Zukunftsgarten bildet. Wer hier ankommt, betritt nicht nur ein historisches Gelände, sondern einen Ort des Wandels – sichtbar, greifbar und offen für neue Perspektiven.
Ein weiterer Hotspot des Zukunftsgartens ist der Deusenberg. Was einst als Schuttdeponie begann, ist heute ein grünes Paradies mit weitem Blick über Dortmund. Zur IGA 2027 wird der Berg behutsam weiterentwickelt: Neue Aussichtspunkte eröffnen überraschende Perspektiven, der Blick auf Dortmunds Skyline ist atemberaubend, und die modernisierte Mountainbike-Strecke sorgt für sportliche Herausforderungen. Rund 19 Hektar werden Teil des Zukunftsgartens, während große Flächen weiterhin frei zugänglich bleiben.
Verbunden werden Kokereipark und Deusenberg durch den „Haldensprung“ – eine 160 Meter lange Brücke für Fuß- und Radverkehr. Sie ist mehr als eine neue Wegeverbindung: Sie schlägt symbolisch wie real eine Brücke zwischen den Stadtteilen Huckarde und Deusen und macht den Zukunftsgarten als zusammenhängenden Erlebnisraum erfahrbar.
Der Zukunftsgarten Dortmund präsentiert auf rund 7.000 m² die gesamte Bandbreite moderner Garten- und Pflanzenkultur. Von klassischem Wechselflor über innovative Staudenbilder bis hin zu alltagsnahen Gartengestaltungen verbindet die Ausstellung Farbe, Struktur und kreative Themenwelten.
Zukunftsgarten Gelsenkirchen
Wer den Nordsternpark in Gelsenkirchen betritt, spürt sofort: Dieser Ort erzählt Geschichten. Geschichten von Industrie und Aufbruch, von Wandel und neuer Natur. Bereits zur BUGA 1997 wurde hier sichtbar, dass das Ruhrgebiet mehr kann, als nur die Vergangenheit zu bewahren. Mit der IGA 2027 wird dieser Gedanke konsequent weitergeführt – und die Emscherinsel zum Zukunftsgarten, der Natur- und Wassererlebnis in den Mittelpunkt stellt. Zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher entsteht auf rund 28 Hektar ein außergewöhnlicher Zukunftsraum für urbane Transformation, klimaresiliente Stadtentwicklung und grüne Infrastruktur. Wasser, Natur und Industriekultur verbinden sich hier zu einer neuen Parklandschaft, die Antworten auf zentrale Fragen moderner Stadtplanung gibt: Wie gehen wir nachhaltig mit der Ressource Wasser um? Wie werden Städte klimaresilient? Und wie kann Natur mitten im urbanen Raum neue Lebensqualität schaffen?
Das Thema Klimaanpassung zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Zukunftsgarten. Besonders anschaulich wird dies im Grün-Blauen Band: einer neuen Wasserlandschaft zwischen IGA-Eingang, Amphitheater und Kohlenbunker. Ein weiteres Highlight ist das ehemalige Wendebecken der Zeche Nordstern, das zur IGA 2027 erstmals und dauerhaft für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Naturstege, Ruhe- und Aussichtsplattformen laden zum Verweilen ein. Schwimmende Blumeninseln und – im IGA-Jahr – künstlerisch inszenierte Wassershows machen den Ort zu einem besonderen Erlebnis direkt am Kanal. Aus einem funktionalen Industrieareal wird so ein außergewöhnlicher Freizeit- und Erholungsraum.
Zukunftsgarten Lünen
Auf der letzten alten Industriebrache, zwischen Wasserwegen und der pulsierenden Innenstadt, entsteht im Zukunftsgarten Lünen ein Ort, der viel mehr ist als ein Park: Er ist ein sichtbares Symbol für Wandel, Bewegung und Lebensqualität im Ruhrgebiet. Unter dem programmatischen Titel „Landschaft in Bewegung“ lädt dieser Bereich der IGA 2027 dazu ein, Natur, Stadt und Geschichte auf neuen Wegen zu erleben.
Hier sollen sich die Dinge organisch entwickeln: Wege, Wasserflächen, Wildstaudenflächen und mäandernde Pfade formen sich als lebendige Verbindung aus Natur und Stadt. Der Parkkörper reicht von der Innenstadt über den Seepark Horstmar bis zum Datteln-Hamm-Kanal und wird während der IGA 2027 über den neuen IGA-Radweg angebunden. Dieser schafft nicht nur Vernetzung innerhalb des Zukunftsgartens selbst, sondern fügt ihn in ein überregionales Netzwerk von Wegen ein, das von Lünen aus weiterführt.
Zukunftsgarten Emscherland
Mitten im Herzen des Ruhrgebiets, dort wo die renaturierte Emscher sich mit dem Rhein-Herne-Kanal und dem Suderwicher Bach vereint, entsteht einer der außergewöhnlichsten Schauplätze der IGA 2027: der Zukunftsgarten Emscherland. Dieser Ort erzählt von Wasser, Natur und dem Wandel einer Landschaft – und er macht deutlich, wie tief die IGA in die Lebenswelt der Menschen eingreift. Anders als bei den meisten klassischen Gartenschauen konzentriert sich dieser Zukunftsgarten nicht auf florale Höhepunkte allein, sondern auf die Dynamik eines ganzen Landschaftsraumes. Auf etwa 37 Hektar ist an der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen ein Natur- und Wassererlebnispark entstanden, der ökologische, soziale und kulturelle Elemente miteinander verbindet – und dabei einen Freiraum schafft, der für alle offen und eintrittsfrei nutzbar ist, übrigens auch während der IGA 2027. Der Ausgangspunkt dieses Parks ist die Emscher, ein Fluss, der lange Zeit als Abwasserlauf durch das Revier floss und sich den zweifelhaften Ruf des dreckigsten Flusses Deutschlands erworben hatte. Nun, nach der Renaturierung, ist er zum pulsierenden Lebensraum geworden. Die Emscher-Promenade, ein 18 Kilometer langer Fuß- und Radweg, führt entlang des Wassers durch die Landschaft und verbindet Städte wie Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten miteinander. Diese neue Verbindung macht den Prozess der Natur- und Stadtentwicklung buchstäblich erfahrbar: Menschen können dem Wasser folgen, innehalten, verweilen und sich mit ihm verbinden.
